Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 1
Spieler im Fokus Powerplay Der Neuzugang im Interview über seine Ziele und die Eingewöhnung in Straubing Tyler Madden (25) stammt aus Albany im Bundesstaat New York und hat einen bekannten Vater. John Madden war in der NHL eine große Nummer, gewann dreimal den Stanley-Cup wurde einmal zum besten Verteidiger der Liga gewählt. Nun spielt sein Sohn, der sowohl die amerikanische wie auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, zum ersten Mal in Europa. Tyler Mad- den wurde 2018 in der 3. Runde an 68. Stelle von den Vancouver Canucks gedrafted und gehörte zuletzt zur Organisation der Los Angeles Kings und danach der Minnesota Wild. Sei- ne Profilaufbahn verbrachte er bisher in der AHL - insgesamt fünf Jahre bei Ontario Reign und Iowa Wild. Tyler Madden, zum ersten Mal erleben Sie den Saison- start in Europa. Wie gut haben Sie sich mittlerweile in Straubing eingelebt? Tyler Madden: „Oh, Straubing ist wirklich eine schöne, kleine Stadt. Alles ist gut, mir gefällt es und meine Frau und ich füh- len uns mittlerweile wirklich angekommen. Natürlich dauert es am Anfang etwas, bis man sich an einen neuen Lebensstil gewöhnt hat. Aber ich muss wirklich sagen, dass das Team und alle rund um das Team uns wirklich sehr geholfen haben und helfen und bei Fragen sehr aufgeschlossen sind.“ Gibt es irgendjemand in der Mannschaft, der sich in dieser Hinsicht besonders um die Neuzugänge ange- nommen hat? Madden: „Das sind eigentlich alle Spieler, die schon hier ge- spielt haben. Egal ob Imports oder Deutsche. Jeder ist auf uns zugekommen und hat uns das Einleben leicht gemacht.“ Ist es leichter sich in einer Kleinstadt wie Straubing zurecht zu finden oder bist Du eher ein Großstadt-Typ? Madden: „Naja, ich war vorher in Los Angeles. Das ist quasi der Inbegriff einer Großstadt. Also ich habe ich nichts gegen größere Orte. Aber natürlich ist es auch nicht schlecht, wenn man in ein neues Land kommt, wenn alles zuerst einmal etwas übersichtlicher ist.“ Dabei ist Deutschland für Dich nur teilweise neu: Wäh- rend der Corona-Zeit 2020 warst Du einige Wochen in Berlin. Wie kam es dazu? Madden: „Die Los Angeles Kings haben damals insgesamt fünf Prospects in der Vorbereitung nach Berlin geschickt, um die Zeit zu überbrücken, bis in der NHL und der AHL der Spielbetrieb wieder aufgenommen wurde. Ich war darunter und ich sollte eigentlich zum Saisonstart in Deutschland auch dableiben. Aber durch eine Verletzung wurde ich dann doch nach vier Wochen zurückbeordert. Aber für mich war das schon eine besondere Situation, weil es mein erstes Jahr als Profi war.“ Tyler Madden: „Ich will ein Spieler sein, dem der Trainer auch in entscheidenden Situationen vertrauen kann“ www.tigershockey.de Straubing Tigers 34 |
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