Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 4
Rosengasse 26 . 94315 Straubing . Tel. 09421 - 5 69 60 16 . www.marion-koerffer.com Do. & Fr. 10.00 -13.00 Uhr | 14.00 - 17.00 Uhr || Sa. 10.00 - 13.00 Uhr Man spielt und versucht Spaß zu haben. Ich bin jeden Tag mit den Jungs in der Kabine und wenn ich mit ihnen Spaß habe, fühlt man keinen Druck. Natürlich weiß ich, dass erwartet wird, dass wir Leistung bringen und Spiele gewinnen. Aber wir dürfen Eishockey spielen und bekommen auch noch Geld dafür. Das ist schon echt klasse.“ Wie hast du deine ersten NHL-Spiele erlebt? Merkley: „Die Qualität der Spieler um dich herum ist schon Wahnsinn. Man merkt ziemlich schnell, warum die NHL die härteste Liga der Welt ist. Aber es ist irgendwo auch die einfachste. All die Spieler im Team sind ungeheuer intelligent und auf ihren Positionen die besten der Welt. Eine bessere Hilfe und Führung kannst du als junger Spieler gar nicht be kommen.“ In welchen Bereichen musstest du im Vergleich zu deiner Juniorenzeit am meisten arbeiten ? Merkley: „Sicherlich an meiner Defensivarbeit. Ich bin auch bei meinen offensiven Fähigkeiten besser geworden, aber defensiv noch deutlich mehr. Ich musste lernen härter zu verteidigen und mich zuallererst auf meine eigene Zone zu konzentrieren.“ Warum hast du dich nach drei Jahren in NHL und AHL entschieden, Nordamerika zu verlassen und in die KHL zu wechseln? Merkley: „Ich habe das als großartige Chance gesehen. Die KHL ist eine starke Liga. Ich habe eine neue Herausforderung gesucht und da kam das Angebot aus der KHL genau richtig.“ Was waren die größten kulturellen Herausforderungen beim Moskauer Verein Kunlun Red Star? Merkley: „Die Leute in Moskau waren toll, sehr freundlich. Auch die Stadt hat mich überrascht: Sie ist unheimlich sauber, topmodern und hat tolle Restaurants. Moskau ist sehr ge schäftig und der Verkehr war noch schlimmer als in Toronto. Alle waren sehr nett zu uns – trotz der Sprachbarriere.“ Wie bist du mit der Sprachbarriere zurechtgekommen? Merkley: „Das war kein Problem. Der Google Übersetzer hat viel geholfen. Aber die meisten Spieler bei Kunlun sind Aus länder, größtenteils Kanadier. Sogar der Trainer war Kanadier. Daher war die Teamsprache Englisch. Die ganze Organisation hat sich außerdem sehr gut um die ausländischen Spieler gekümmert – wie in Straubing auch. Die Anpassung ist uns sehr leicht gemacht worden.“ 28 | www.tigershockey.de Straubing Tigers Spieler im Fokus Powerplay
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