Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 5
Powerplay In und um den Pulverturm Straubing Tigers www.tigershockey.de | 21 Am 24. Dezember stand dann ein Teamdinner an – einer- seits ganz klassisch, andererseits aber ganz speziell. Denn zusätzlich gab es ein Teamwichteln. „Ein echtes Schrott- wichteln“, muss Schwarz auch nach der Rückkehr aus den USA noch lachen. Und Gesungen wurde auch – allerdings keine Weihnachtslieder. Sondern die WM-Debütanten im Team mussten zum Einstand Lieder zum Besten geben und wurden dafür von einer teaminternen Jury, in der auch Schwarz saß, bewertet. Der war wie Seidl im Jahr zuvor dran und überzeugte ja auch zweimal bei der Teampräsentation der Tigers bereits auf dem Gäubodenvolksfest als Stim- mungsmacher und Sänger. „So ein Abend mit dem Team ist an Weihnachten schon wichtig und tut gut“, weiß der U20-Kapitän. Zumal sich die Spieler untereinander bes- tens kennen. „Mit den meisten spielt man schon seit den U16-Auswahlmannschaften zusammen und viele kennt man auch noch länger durch Maßnahmen auf BEV-Ebene“, sagt Schwarz. Wenn sich dann zwei Vereinsteamkollegen und dicke Freunde wie Seidl und Schwarz das Zimmer teilen können, dann macht es das noch einfacher. Zumal das Erlebnis einer U20-WM, noch dazu in Nordame- rika, auch schnell das Heimweh vergessen lässt. „Das ist schon einmalig, wenn du da gegen die USA im NHL-Stadion der Minnesota Wild in St. Paul vor über 15.000 Zuschauern spielst“, so Schwarz. Und genau darin steckt auch einer der Unterschiede zwischen den „großen“ klassischen Eis- hockey-Nationen und Deutschland. In den USA, Kanada, Finnland, Schweden wird die U20-WM als das wichtigste Turnier des Eishockey-Jahres (abgesehen von Olympia) wahrgenommen. Entsprechend groß ist das Fan- und auch Medieninteresse, während die Berichterstattung in Deutsch- land eher stiefmütterlich daherkommt. Dass das DEB-Team erneut den Klassenerhalt geschafft hat, darf als Erfolg ver- bucht werden.
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