Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 5
www.tigershockey.de Straubing Tigers In und um den Pulverturm Powerplay In und um den Pulverturm 24 | Mit den Leistungen bei der WM sind Schwarz und Seidl aber zufrieden, wie sie unisono betonen. Gleiches gilt im Prinzip auch für den bisherigen Saisonverlauf mit den Clubs. In Landshut kommen sie regelmäßig zum Einsatz und auch ihr PENNY-DEL-Debüt gaben beide bereits. „Es ist schön, dass man auch das Vertrauen bekommt, wenn man in Straubing ist“, sagt Seidl. „Man bekommt dann nicht nur einen oder zwei Wechsel, sondern man darf auch Fehler machen und spielt trotzdem viel.“ 48 Stunden nach der Rückkehr aus den USA durfte er angesichts der Ausfallsituation im Angriff auch gleich wieder bei den Tigers am Drei Königstag gegen Mannheim ran – und verbuchte beim 1:0 von Adrian Klein im sechsten DEL-Spiel auch seinen ersten Scorerpunkt in der Liga. Dabei war er sogar Jetlag geplagt. „Ich bin Sonntag zurückgekommen. Am Montag ging es dann eigentlich, aber in der Nacht vor dem Spiel am Dienstag habe ich dann gar nicht geschlafen. Aber bei meinem Assist muss ich sagen, dass die entscheidende Arbeit schon das Tor von Adrian Klein war. Das hat er super gemacht.“ Gefreut über seinen ersten Scorerpunkt in der Eliteliga hat er sich freilich schon. „Wobei ich mir da aber nicht groß Gedanken gemacht habe, ob das in dieser Saison noch passiert oder wann das über- haupt passiert.“ Am Ende der Partie gegen die Adler gab es dann sogar noch die Chance auf das erste Tor in der PENNY DEL. „Dann muss ich ihn halt beim nächsten Mal reinmachen“, meint Seidl mit einem Augenzwinkern. Eigentlich hätte auch Tobias Schwarz gegen Mannheim im Tigers-Trikot auflaufen sollen. Doch der kam krank aus den USA zurück und konnte erst mal nicht aufs Eis. „Natürlich haben wir auch drüben die Situation in Straubing und Landshut verfolgt“, sagt Simon Seidl. „Vor der WM haben wir die Spiele auch oft live bei Magenta oder Sportdeutschland angesehen, aber während der WM ging das dann nicht mehr, weil wir aufgrund der Zeitverschiebung Ortszeit mittags zeitgleich gespielt haben. Und wir haben natürlich auch mitgekriegt, dass in Straubing viele Spieler gefehlt haben und man oft mir nur drei Reihen spielen konnte.“ Es hatte also ausgerechnet während der Zeit der Abstellung zur U20 wohl auch viel Eiszeit für beide in der DEL bei den Tigers gegeben. „Ja darüber haben wir schon auch geredet“, sagt Schwarz. „Mal schauen, wie sich die Personalsituation in den nächsten Wochen entwickelt.“ Druck machen sich beide mit Blick auf den Rest der Saison aber nicht. „Wir werden sehen, wo man uns braucht“, er- gänzt Seidl. „Ich freue mich auf jeden Fall auf den Rest der Saison und will mein Eishockey weiter verbessern. Egal, ob das in Straubing oder Landshut ist und ich freue mich auch auf die Playoffs – egal, wo ich dann gebraucht werde.“ Neben dem Virus, den sich Tobi Schwarz eingefangen hat und einem schrottigen Wichtelgeschenk bringen beide von der U20-WM aus den USA auf jeden Fall wieder einmalige Erlebnisse und Eindrücke mit, die einen zusätzlichen Schub geben dürften. Und zumindest in Sachen Temperaturen fiel die Anpassung in den ersten Tagen zurück in der Heimat leicht. „In Minnesota war es auch richtig kalt. Zwar hatte es teilweise auch leichte Plusgrade, an manchen Tagen aber auch -21 Grad“, erzählt Schwarz. Genau passend also zur deutschen Kältewelle kurz nach dem Jahreswechsel. Tobi Welck
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