Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 6
www.tigershockey.de Straubing Tigers In und um den Pulverturm Powerplay Spieler im Fok s 6 | Wie hast Du persönlich und sportlich vom Wechsel zu den Straubing Tigers profitiert? Persönlich vor allem dadurch, dass ich wieder näher bei meiner Familie und meiner Heimat bin. Außerdem konnte ich mein Studium in Regensburg (Sport und Englisch auf Lehramt) fortsetzen. Alles hier ist extrem professionell. Die gesamte Organisation ist auf einem sehr hohen Niveau, alles ist schneller und strukturierter. Besonders profitiere ich von der Arbeit mit unserem Torwarttrainer Manuel Litterbach und unserem Skills-Coach Aleks Kercs. Gezieltes Torwart- training hatte ich vorher in dieser Form nicht, das bringt mich sportlich enorm weiter. Du hast es gerade schon angesprochen, dass es in Straubing große Unterschiede zu Deinen bisherigen Clubs gibt. Was unterscheidet das Umfeld hier von Deinen vorhergehenden Stationen? Das ist so viel, dass es eigentlich schwer auf einen Punkt zu bringen ist. Wir haben ein deutlich größeres Trainer- und Be- treuerteam, alles ist viel professioneller organisiert. Auf dem Eis ist das Spieltempo höher, es ist technisch anspruchsvoller. Man muss sowohl mental als auch körperlich schneller reagie- ren. Insgesamt ist es einfach ein sehr professionelles Umfeld. Wie sieht ein typischer Trainingstag für Dich bei den Tigers aus? Ich komme morgens an und gehe meist zuerst ins Gym für mein individuelles Warm-up. Danach haben wir in der Regel ein Meeting und anschließend ein gemeinsames Team-Warm- up. Dann geht es aufs Eis: Zunächst ein kurzes Torwarttraining von etwa 15 bis 20 Minuten, danach das Mannschaftstraining. Im Anschluss folgt meist noch ein Workout mit Kraft- oder Ausdauereinheiten. Je nach Tag kommt noch Stretching dazu, dann Duschen und ab nach Hause. An welchen Aspekten Deines Spiels hast du in dieser Saison besonders intensiv gearbeitet? Worauf legt Torwarttrainer Manuel Litterbach besonderen Wert? Ein großer Schwerpunkt lag auf meinem Positionsspiel und meiner Grundstellung. Ich habe früher eher sehr tief im Tor gespielt, jetzt spiele ich etwas aufrechter und präsenter. Da- rauf hat Litti viel Wert gelegt. Außerdem arbeiten wir intensiv an kleinen Details – etwa an der Handposition oder daran, wie man schlittschuhläuferisch noch ein paar Prozent herausholt. In diesen Bereichen habe ich besonders profitiert. Wie erlebst Du die Zusammenarbeit im Torhüter- Team mit Henrik Haukeland und Florian Bugl? Sehr positiv. Ich verstehe mich mit beiden super. Sie sind unglaublich gute Torhüter, sowohl technisch als auch men- tal, und ich kann mir jeden Tag etwas von ihnen abschauen. Dass wir zwei so starke Goalies im Team haben, bringt mich persönlich extrem weiter. Welche Eigenschaft oder Stärke von Henrik oder Flo würdest Du gern haben? Von Henrik definitiv die Konstanz und von Bugi das Positions- spiel. Auch ohne bisherigen Einsatz in einem Spiel: Wie bleibst Du spielbereit und mental fokussiert? Ich war von Anfang an darauf eingestellt, dass es wahrschein- lich so kommen wird – das wurde auch offen kommuniziert. Deshalb ist das für mich nichts Überraschendes. Ich versuche einfach, meine täglichen Routinen konsequent durchzuziehen und jeden Tag so anzugehen, als würde ich spielen. So bleibe ich mental bereit und warte auf meine Chance.
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