Powerplay | Saison 2025/26 | Ausgabe 7

Franz Beil GmbH & Co. KG Zinzendorf 32 · 93086 Wörth/Donau T 09482 90199 · F 09482 938241 E info@franz-beil.de Containerdienst & Recycling Sand & Kies . Transportbeton Abbruch . Transporte www.franz-beil.de WWW.HILZ-STRAUBING.DE S C H M U C K H rzensmensch |  7 ziehen. Ich bin sehr stolz auf die gesamte Organisation, die das möglich macht – egal ob Gesellschafter oder Mitarbeiter. Und ich möchte auch unsere Fans erwähnen. Die Heimspiele sind sensationell, aber wir werden mittlerweile seit Jahren auch auswärts phantastisch unterstützt. Das ist einmalig. Die Tigers repräsentieren die gesamte Stadt auf eine tolle Art und Weise.“ Was wird nun in den Playoffs entscheidend sein – neben einem gesunden Team? Dunham: „Das Teamwork. Du musst hart arbeiten für die Tore, musst dahingehen, wo es weh tut. Eine Top-Reihe kann man mal ausschalten und in Schach halten, deshalb braucht es das gesamte Team. Wir kennen doch alle diese Geschich- ten, wo plötzlich Spieler zu Helden werden, die man vorher nicht auf der Rechnung hatten. Ein Jonas Stettmer für Berlin zum Beispiel gegen uns im Vorjahr. Wir haben das ja auch selbst gesehen, wo ein Sandro Schönberger bei uns dann ein entscheidendes Tor in einem Playoff-Spiel geschossen hat. Das sind diese Geschichten, die die Playoffs schreiben und das ist das Schöne daran und das ist das Besondere an den Playoffs. Und natürlich ist die Torhüterposition wichtig. In den Playoffs gewinnt man nicht durch Schönheit, sondern durch harte Arbeit.“ Hat man die Mannschaft für all das? Dunham: „Wir haben ein richtiges und funktionierendes Team, das haben wir in dieser Saison gezeigt. Aber wie ich schon gesagt habe – es hängt von so vielen Faktoren ab, die man auch nicht immer selbst kontrollieren kann. Die entsprechen- de Arbeitsmoral ist auf jeden Fall da. Und die Mannschaft kann grundsätzlich gegen jeden bestehen. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass wir gesund bleiben.“ Die Playoffs sind der Fokus, aber die kommende Saison hat man natürlich auch schon im Blick. Wie schwierig ist dieser Spagat, dem man sich natürlich vor allem als Manager ständig stellen muss? Dunham: „Du musst beides können. Es ist ein ständiges Jonglieren und planen und vorbereitet sein auf Eventualitäten.“ Wie bitter ist es in diesem Zusammenhang, wenn man Spieler verliert, weil die den nächsten Schritt machen wollen und man nicht über einen noch längeren Zeitraum etwas aufbauen kann? Dunham: „Für mich als Manager in Straubing ist das ein normales Geschäft. Wenn es nicht so wäre, dann wäre ich Manager in Berlin oder München. Natürlich wäre mein Wunsch, dass ich unsere top deutschen Spieler noch länger behalten könnte. Dann könnten wir eine Mannschaft ganz anders auf- bauen und bauen. Aber wir müssen eben anders arbeiten. Natürlich wollte ich einen Hede oder Fleischer oder damals Mattinen nicht verlieren.“ Das macht die Herausforderung Jahr für Jahr natürlich noch größer… Dunham: „Du bist permanent am managen. Natürlich haben wir einen Plan. Aber ich lade jeden ein, mich mal eine Woche zu begleiten. Da sieht man, wie schnell sich Pläne ändern und es immer wieder neue Entwicklungen gibt und man darauf reagieren muss. Wir können nicht einfach x-beliebige Spieler aus der Liga kaufen, sondern wir müssen ganz genau scouten. Ich schaue 150 Spiele im Jahr.“ Zuletzt gab es Aufregung in Landshut um die Förderlizenz-Regelung mit den Tigers. Beim dortigen Fanstammtisch gab es auch von Club-Seite Unverständnis über die Art der Abstellung der drei Förderlizenzspieler. Wie siehst Du das? Powerplay  Sportlicher Leiter im Fokus Straubing Tigers  www.tigershockey.de

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