Powerplay | Saison 2026/27 | Ausgabe 1
| 49 Powerplay Neuigkeiten rund um den EHC Straubing! #nachwuchstiger Straubing Tigers www.tigershockey.de re betreut. Zudem war ich bei offiziellen Anlässen immer Teil des Teams, das den Verein repräsentiert hat. Vom Abbruch der Saison 2006 bis zum Aufstieg in die Bundesliga 2021 war es ein weiter Weg, der am Ende auch deshalb funktioniert hat, weil wir uns in dieser Zeit gut präsentieren konnten. Dieses Know-how und die vielen gesammelten Erfahrungen möchte ich nun beim EHC einbringen. Dazu kommt, dass ich zwar Mitglied beim EHC war und bin, aber gleichzeitig mit einem gewissen Ab- stand auf die Vereinsarbeit und die Außen- darstellung blicken kann. Was ist Dir dabei besonders wichtig? Welche Botschaft und welches Bild vom EHC möchtest Du nach außen vermitteln? Mir ist wichtig, dass der EHC als das wahr- genommen wird, was er ist: ein wichtiger Teil des gesamten Eishockeystandorts Straubing. Die Fans sollen sehen, dass ein Besuch von EHC-Spielen nicht nur unse- ren Mannschaften hilft, sondern langfristig dem gesamten Standort zugutekommt. Dabei geht es nicht um ein Lippenbekennt- nis. Wir möchten Begeisterung schaffen, die sich auch im tatsächlichen Interesse der Fans und Mitglieder widerspiegelt. Öffentlichkeitsarbeit bedeutet heu te längst nicht mehr nur Pressemit teilungen und Zeitung. Welche Rolle sollen Social Media, Website, Videos oder andere digitale Formate künftig spielen? Social Media und unsere Website haben durch die schnelle Erreichbarkeit über das Smartphone eine enorme Bedeutung be- kommen. Wichtig ist, interessante Infor- mationen für die Fans zu bündeln, gleich- zeitig auf Social Media aktiv zu bleiben und exklusive Einblicke hinter die Kulissen zu geben – von Spielen bis hin zu Auswärts- fahrten. Gerade dort sehe ich viele Mög- lichkeiten, Geschichten zu erzählen, die man sonst vielleicht nicht mitbekommt. Gerade bei einem Verein wie dem EHC gibt es viele verschiedene Ziel gruppen: Spieler, Mitglieder, Fans, Sponsoren, Eltern, Medien und natür lich die Öffentlichkeit. Wen möch test Du künftig wie erreichen? Letztendlich möchte ich offen für alle sein und bei Rückfragen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wollen wir über Website und Social Media die ak- tiven Mannschaften und Verantwortlichen bestmöglich unterstützen und ihre Arbeit nach außen sichtbar machen. Dabei müs- sen wir natürlich unterschiedliche Zielgrup- pen ansprechen. Für Eltern und Mitglieder sind andere Informationen interessant als für Fans oder Sponsoren. Genau diese unterschiedlichen Interessen wollen wir künftig noch besser berücksichtigen. Du bist jetzt seit rund zwei Monaten in Deiner neuen Rolle. Wie waren diese ersten Wochen für Dich? Was ist bereits auf Deinem Tisch gelan det – und was konntest Du viel leicht schon konkret anstoßen oder umsetzen? Was hat Dich vielleicht überrascht? Die ersten Wochen waren noch relativ ru- hig. Durch die Wahl im Juli befand sich der sportliche Betrieb noch in der Sommer- pause beziehungsweise im Aufbau. Daher lag der Fokus des gesamten Teams zu- nächst auf der Bewältigung vieler büro- kratischer Aufgaben, damit alle gewählten Vorstandsmitglieder voll handlungsfähig sind. Parallel haben wir im Hintergrund be- reits viele Dinge und Ideen angestoßen, die in den kommenden Wochen live gehen. Die Zusammenarbeit im neuen Vorstand macht unglaublich viel Spaß – jeder ist hochmotiviert und hat richtig Bock. Wo siehst Du aktuell das größte Potenzial bei der Außendarstellung des EHC Straubing? Worauf dürfen wir uns in Sachen Öffentlichkeits arbeit freuen? Ich denke, vor allem im Bereich der Medien können wir noch eine Schippe drauflegen. Wir haben die Chance, Einblicke in den Eis- hockeysport zu geben, die von den Profis aufgrund anderer Vorgaben und Konzep- te vielleicht nicht in dieser Form kommen. Für die Fans ist es beispielsweise extrem spannend zu sehen, wie es sich direkt auf der Bank anfühlt, was neben dem Eis passiert oder wie eine Auswärtsfahrt aus Sicht der Mannschaft abläuft. Dazu habe ich einige Ideen im Kopf, die wir Schritt für Schritt umsetzen wollen. Kannst Du schon etwas konkreter werden? Was könnte die Fans künf tig erwarten? Wir wollen vor allem näher dran sein. Nicht nur das Ergebnis oder die Spielstatistik sollen im Mittelpunkt stehen, sondern die Menschen und Geschichten dahin- ter. Dazu gehören Einblicke in den Alltag unserer Mannschaften, kurze Videos, Stim- men von Spielern und Trainern, aber auch Inhalte rund um den Nachwuchs und das Vereinsleben. Wenn die Fans das Gefühl bekommen, wirklich Teil des EHC zu sein, haben wir viel erreicht. Wenn wir in einem Jahr zurück blicken: Woran würdest Du festma chen, dass Du in Deiner neuen Rolle erfolgreich warst? Was möchtest Du beim EHC bewegen oder verändern? Wenn es uns gelingt, noch mehr Eisho- ckeyfans für den EHC zu begeistern und dadurch beispielsweise auch unsere U17 oder die 1b-Mannschaft stärkere Unter- stützung erfahren, wäre das für mich ein großer Erfolg. Das braucht seine Zeit und ist ein Prozess, den man nicht von heute auf morgen abschließt. Wenn wir es aber schaffen, gemeinsam mehr Aufmerksam- keit und Begeisterung für den EHC zu er- zeugen, hilft das nicht nur unserer Außen- darstellung, sondern direkt dem gesamten Nachwuchsprogramm. Ob das am Ende in harten Zahlen messbar ist, weiß ich nicht. Aber wenn wir alle gemeinsam Energie hineinstecken, profitiert der gesamte Eis- hockeystandort – von der Laufschule bis zu den Profis. Danke für das Interview, Max und viel Erfolg für Deine Ideen und Ziele mit dem EHC! Interview: Florian Stögmüller
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