Powerplay | Saison 2026/27 | Ausgabe 2
Ist es einerseits etwas Besonderes, diese Auf- gabe bei seinem Heimatclub auszuführen und andererseits genauso besonders, dies als Kon- tingentspieler zu machen? Loibl: „Natürlich habe ich eine besondere Verbindung zu den Straubing Tigers. Das ist ja kein Geheimnis und war auch bei meiner Rückkehr ein Thema.“ Green: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre für mich, in mei- nem dritten Jahr in Straubing so ein Amt ausführen zu dürfen. Mir gefällt es hier – die Stadt, die Fans, der Club. Als Kontin- gentspieler ist es sicherlich nicht selbstverständlich so eine Verbindung aufbauen zu können. Aber ich habe mich hier vom ersten Moment an wohlgefühlt und es ist wie gesagt schon etwas Besonderes, nun so eine Rolle inne zu haben und den Club so auf gewisse Weise auch nach außen zu vertreten.“ Ändert sich durch so ein A auf der Brust irgend- etwas am eigenen Selbstverständnis oder der eigenen Herangehensweise? Loibl: „Nein, ich denke grundsätzlich nicht. Wir haben ja meh- rere Führungsspieler im Team und das definiert sich nicht nur durch Ämter.“ Green: „Ich wollte auch in den letzten Jahren schon mit Leistung vorangehen und für die Mitspieler einstehen. Das ist jetzt auch nicht anders. Vielleicht steht man noch mehr im Fokus und will noch mehr mit gutem Beispiel vorange- hen. Und es ist schon so, dass ich meine Aufgabe auch da- rin sehe, den neuen Spielern die Integration zu erleichtern. Wir haben ja doch viele neue Kontingentspieler und ich weiß, wie gut ich aufgenommen wurde in meinem ersten Jahr hier. Dabei will ich nun auch den Neuen helfen.“ Als Kapitänsteam wart ihr ja sozusagen zum Saisonstart gleich mal gefordert nach den beiden Niederlagen. Wie habt ihr die Situation empfunden? Loibl: „Auf jeden Fall waren wir da gefordert. Zwar nicht nur das Kapitänsteam, aber wir wollten mit gutem Bei- spiel vorangehen. Sozusagen leading by example. Und ich denke, da haben wir alle drei vom Kapitänsteam unseren Teil dazu beigetragen.“ Green: „Natürlich war das nicht der Start, den wir wollten. Und natürlich gibt es dann Gespräche – untereinander, mit der Mannschaft, mit dem Trainer.“ Ihr habt es gesagt: Es wurde viel gesprochen nach dem Auftakt, es gab intensive Meetings. Wie habt ihr das erlebt und wie schwierig ist es da auch, die Balance zu halten zwischen not- wendigem Handeln und Aktionismus? Loibl: „Ja, das ist manchmal schon ein schmaler Grad und man muss aufpassen. Es ist sehr früh in der Saison und da kann man nicht immer draufhauen und reden, reden, reden. Denn irgendwann hört keiner mehr zu. Es mussten natürlich gewisse Dinge angesprochen werden und das ist auch geschehen. Auch, aber nicht nur, vom Kapitänsteam.“ 36 | In und um den Pulverturm Powerplay www.tigershockey.de Straubing Tigers
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy Njg5Mg==